
Die Sonne ist das Zentrum unserer Galaxis. Der heiße Gasball hält durch seine Schwerkraft sich selbst zusammen und die Planeten auf ihren Bahnen. Im Kern wird Wasserstoff unter gigantischem Druck von 200 Milliarden bar – zum Vergleich: einem Autoreifen genügen in der Regel 2,5 bar, der schmale Pneu eines Rennrades gibt bei ca. 10 bar explosionsartig den Geist auf – zu Helium fusioniert. Was davon an Strahlung ca. 150 Millionen Kilometer weiter weg ankommt, ermöglicht unser Leben und reicht immer noch für einen ordentlichen Sonnenbrand. In nur drei Stunden strahlt sie die gleiche Menge Energie auf die Erde, wie pro Jahr von der gesamten Erdbevölkerung verbraucht wird. Das meinen zumindest die schlauen Autoren auf Wikipedia. Nach einer flüchtigen Sondierung der Fakten drängen sich aber selbst für uns naive Durchschnittsenergiekonsumenten einige Fragen auf: Was liegt näher als sich diese gigantische Energiequelle zur Produktion von Strom und warmem Wasser nutzbar zu machen, anstatt Millionen von Tonnen fossiler Brennstoffe zu verheizen, Treibhausproblematik, Ölknappheit etc. inklusive? Nun ja, die Antwort ist wie so oft: Weil es sich die letzten 50 Jahre eben nicht gelohnt hat und weil die „alten“ Energiekonzerne nicht unbedingt das größte Interesse hatten, Alternativen zu Erdöl, Gas oder Kohle zu forcieren. Interessensgruppen üben sanften Druck auf die Politik aus ... – den Rest kennen Sie.