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Cover von Bio Magazin Sauer macht doch lustig

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Sauer macht doch lustig

Essig steht wahrscheinlich in fast jedem Küchenschrank und entpuppt sich als echter Allrounder. Er dient im Haushalt zum Würzen, Konservieren, Desinfizieren, Reinigen, Entkalken, Rostlösen und ist zudem gut für die Gesundheit. Mit ein wenig Geschick lassen sich ganz einfach individuelle Sorten kreieren.

Essig ist in Marinaden und Dres­sings enthalten und wird traditionell zur Konservierung von Gemüse, Früchten und anderen Lebensmitteln verwendet. Ein Spritzer des passenden Essigs kann Eintöpfen, Suppen und Saucen einen zusätzlichen Geschmacksimpuls verleihen oder helfen, die Farbe von Gemüse beim Kochen zu behalten. Für Desserts und Cocktails ist er ebenso eine „spritzige“ Zutat wie etwa zum Entkalken von Wasserkochern oder Kaffeemaschinen. Er hilft ebenso Kalkablagerungen in der Toilette zu lösen wie Oberflächen zu entfetten.

Vielfältige Zutaten möglich. Auch wenn Supermarktregale mittlerweile viele verschiedene Essigsorten anbieten, so werden Sie ihn dennoch am besten und einfachsten selbst machen, wenn Sie qualitativ hochwertigen Essig haben möchten. Und das geht ganz einfach mit wenigen Zutaten plus frischer Luft und Geduld: Guter Wein, regionales Craft-Bier sowie Obst und Gemüse der Saison sind die wichtigsten Zutaten. Suchen Sie sich Geschmacksnoten, die Ihnen auch pur schmecken würden: Weintrinker werden eher zum Rotweinessig greifen, leidenschaftliche Vegetarier bevorzugen Essigsorten, die aus Obst und Gemüse hergestellt werden. Essig kann auch aus Tomaten, Ahornsirup, Holunderblüten, Lauch oder Grapefruit herstellt werden. Einzig Sherry oder Balsamicoessig eignen sich nicht zum Selbermachen, weil beide in zeitlich aufwändigen Verfahren und jeweils frischen regionalen Zutaten aus Italien bzw. Spanien hergestellt werden.
Essig ist nach der Herstellung von alkoholischen Getränken der nächste Schritt im Fermentationsprozess. Kommt der Alkohol mit Luft und Mikroorganismen in Kontakt, den sogenannten Essigsäurebakterien, wird daraus die Essigsäure. Zucker sorgt dafür, dass die Bakterien gut wachsen.

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