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Cover von Bio Magazin „Begeisterung nicht verlieren“

DAS JAHR DER BÄUERIN

„Begeisterung nicht verlieren“

Die nächste Generation in der Landwirtschaft steht vor vielen Herausforderungen. Zugleich sind Wissen, Erfahrung und die Möglichkeiten zur Vernetzung heute größer denn je.

Als Obfrau von BIO AUSTRIA Oberösterreich und Sprecherin von BANG – BIO AUSTRIA Next Generation vertritt Magdalena Barth, BA die junge Generation der Bio-Landwirtschaft. Sie kennt deren Herausforderungen aus eigener Erfahrung: Mitten in der Hofübernahme will sie die biologische Wirtschaftsweise ihrer Eltern fortführen und den Betrieb nach eigenen Vorstellungen weiterentwickeln.

 

Was braucht die nächste Generation von Biobäuerinnen und -bauern, damit sie mit Zuversicht sagt: „Ja, ich möchte Landwirtschaft machen“?

Die nächste Generation braucht vor allem wirtschaftliche und persönliche Perspektiven. Landwirtschaft muss verlässlich zum Einkommen beitragen und zugleich eine Arbeit sein, die man gerne macht und in der man Zukunft sieht.
Das hängt von Agrarpolitik und Förderungen ebenso ab wie vom familiären Umfeld, der Betriebsübergabe und der Unterstützung in der Familie. Spielen diese Faktoren zusammen, dann entsteht Zuversicht.

 

Was sind die Hauptthemen, die Sie aktuell am meisten beschäftigen,und unterscheiden sich diese von der Elterngeneration?

Die Grundthemen sind ähnlich, doch das Umfeld hat sich verändert. Agrarpolitik bleibt zentral, Klimawandel und Umweltschutz stehen stärker im Fokus. Der Biomarkt bietet heute etablierte Nachfrage und mehr Absatzmöglichkeiten. Zudem können wir auf deutlich mehr Wissen und Erfahrung zurückgreifen als unsere Eltern.

 

Sie sind Obfrau von BIO AUSTRIA Oberösterreich und Sprecherin des Netzwerkes BANG – BIO AUSTRIA Next Generation gerade für junge Menschen in der Bio-Landwirtschaft. Was kann ein solches Netzwerk leisten?

BANG will junge Menschen für die Bio­landwirtschaft begeistern und ist zugleich die Jugendarbeit des Verbandes. Die nächste Generation soll früh eingebunden werden und im Verband mitwachsen. Entscheidend ist dabei die Gemeinschaft. Anders als bei allgemeinen Jugendnetzwerken verbindet uns der Bio-Kontext, den wir gemeinsam leben.

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