Wenn die Tage kürzer werden, verändert sich auch unser Alltag. Wir bewegen uns oft weniger und verbringen mehr Zeit in geschlossenen Räumen. Wenig Aufenthalt im Freien heißt meist auch, dass wir uns in überhitzten und schlecht gelüfteten Räumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln aufhalten und mit vielen Menschen und damit zwangsläufig mit ebenso vielen Krankheitserregern in Kontakt kommen.
Um jetzt gesund zu bleiben, braucht es keine exotischen Superfoods oder hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel. Viel wichtiger sind die unspektakulären Dinge, die sich regelmäßig in den Alltag einbauen lassen: abwechslungsreich essen, ausreichend schlafen und regelmäßig bewegen.
Kürbis, Karotten, Rote Rüben, Lauch, Kohl, Kartoffeln, Äpfel, Birnen und Nüsse: Der Herbst liefert uns ohnehin vieles, was eine abwechslungsreiche Küche einfach macht.
Unser Tipp: Gehen Sie beim Einkauf nach dem „Drei-Farben-Prinzip“ vor. Drei unterschiedlich gefärbte Gemüse- oder Obstsorten in den Korb legen – zum Beispiel orangefarbenen Kürbis, Rote Rübe und grünen Kohl. Das ist zwar keine medizinisch belegte Formel, aber es ist eine gute und einfache Erinnerung daran, abwechslungsreich einzukaufen – außerdem macht es auch gute Laune!
Ein Hokkaido-Kürbis wird zum Beispiel heute zu Ofengemüse, morgen zur Suppe und der Rest zum Aufstrich. Wer so plant, bringt Abwechslung auf den Teller und vermeidet gleichzeitig, dass Lebensmittel verschwendet werden.
Suppen, Eintöpfe und Ofengerichte tun an kühlen Tagen gut und machen es leicht, viel Gemüse und Hülsenfrüchte zu essen. „Wärmend“ heißt dabei nicht, dass Lebensmittel den Körper magisch von innen aufheizen. Ein einfacher Baukasten-Tipp lautet: Gemüse + Eiweißquelle + sättigende Beilage + gutes Fett. So wird aus Kürbis, roten Linsen, Kartoffeln und etwas Rapsöl eine kräftige Suppe. Aus Kohl, weißen Bohnen und Vollkornbrot entsteht so ein schnelles Abendessen.