Indien ist nichts für schwache Nerven, ein Land zwischen Armut und Anmut, zwischen Arm und Reich, Hochkultur und Tiefpunkt. Aber gleichzeitig ist es die Quelle vieler beeindruckender Trends, die einen – weltweiten – Hype nach dem anderen auslösen.
Indien hat China als bevölkerungsreichster Staat der Erde abgelöst. Die beeindruckende Einwohnerzahl von 1,426 Milliarden Menschen bringt viele Probleme mit sich. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahren einiges weiterentwickelt und mit Indien ist künftig in vielerlei Hinsicht zu rechnen: als Wirtschaftsmacht, Reisedestination, Technologieführer oder eben als Quelle zahlreicher Einflüsse auf unser tägliches Leben.
Wir nehmen Sie nun mit auf eine Reise ins Bio-Land Indien, wo Ayurveda, Yoga und eine unglaublich spannende vielfältige Küche warten. Zugegeben, wer in Indien landet und mit offenen Augen durch das Land fährt, ist nicht nur begeistert von der üppigen Vegetation, den wunderschönen Sehenswürdigkeiten und der spannenden Tierwelt – Indien hat auch viele erschreckende Seiten, die rasch deutlich machen, dass die Attribute „aufstrebend“, „zukunftsweisend“ oder „innovativ“ dringend nötig sind, um den Anschluss in die Zukunft nicht zu verpassen. Hier muss sich vieles ändern, doch bei all der sichtbaren Armut faszinieren doch gleichzeitig die unerschöpflichen kulturellen und kulinarischen Reichtümer, mit denen Indien Reisende beschenkt. Zwischen Mahatma Gandhi und Konflikten mit Pakistan, Mutter Theresa und Tropenkrankheiten, Henna und Hasch, Holi-Fest und dem Bad im Ganges oder Brahma und Mohammed – viele Aspekte dieses reichen Landes wirken gegensätzlich und dennoch ergänzen sie einander zu einem fantastischen Konglomerat.
Sich für den „Subkontinent“ zu interessieren kann jedenfalls sehr bereichern, denn Indien beeinflusst längst technologische Innovationen, politische Bewegungen, Umweltfragen, globale Handelsbeziehungen, religiöse und philosophische Ansätze und natürlich kulturelle Trends und Lebensstilaspekte. Viele sehen Indien in der Folge zur Supermacht aufsteigen, und das ist nicht ganz unberechtigt.