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Cover von Bio Magazin Neue Bedingungen für Bio

Biohandel

Neue Bedingungen für Bio

Die Umsatzzahlen von Bio-Produkten klettern nicht mehr überall ganz selbstverständlich nach oben. Es wird Zeit für neue Parameter, die sicherstellen, dass Bio-Produkte so beim Konsumenten ankommen, wie sie sollen.

Nachhaltiger Konsum ist Bio?! Was bisher als selbstverständlich galt, gehört mittlerweile neu gedacht. Sinkende Kaufkraft, überhöhte Preise, aber auch die eine oder andere Meldung über Bio, das zwar als nachhaltig deklariert wurde, es aber leider nicht ist, haben Schaden angerichtet und dazu geführt, dass der Glaube an die heraus-ragende, gesicherte und vertrauenswürdige Qualität von Bio-Produkten mancherorts erschüttert wurde.

Dazu kommen immer noch mehr Labels und Zertifikate, die Nachhaltigkeit bescheinigen. Was sie aber vor allem bewirken, ist Verunsicherung. Im Zweifelsfall siegt dann der Spargedanke über die Überzeugung, dass Bio die Zukunft sichert. Die Europäischen Bio-Zahlen sinken und vormals starke Bio-Marken sind manchmal eben nur mehr etwas teurere Marken.

 

Strategien gegen Negativschlagzeilen

Negative Schlagzeilen schaden der Sache, doch die heimischen Supermärkte reagieren gezielt darauf. Mag. Paul Pöttschacher von der REWE GROUP, zu der Billa, Penny und BIPA gehören, dazu: „Negative Schlagzeilen zu Bio-Produzenten können das Vertrauen in die gesamte Branche beeinträchtigen, da Glaubwürdigkeit ein zentraler Faktor ist. Die REWE Group begegnet dem mit Transparenz und Kontrolle: Seit über 30 Jahren setzt Ja! Natürlich auf strenge Standards und enge Partnerschaften mit der heimischen Bio-Landwirtschaft. Bei kritischen Themen reagiert das Unternehmen schnell mit faktenbasierten Informationen und betont die kleinstrukturierte österreichische Bio-Landwirtschaft als Garant für Qualität und Nachhaltigkeit. Langfristig wird das Markenprofil von Ja! Natürlich gestärkt, um Vertrauen auch in herausfordernden Zeiten zu sichern.“

Eher wenige Probleme durch Negativschlagzeilen sieht man bei der SPAR AG, wie uns Unternehmenssprecherin Mag. Nicole Berkmann bestätigt: „Negative Schlagzeilen sind grundsätzlich nie gut für das Image von Produkten. Aber da es höchst selten vorkommt, dass Bio-Produzenten wirklich große negative Schlagzeilen machen, kann man das vernachlässigen. Das Vertrauen heimischer Konsumenten in Bio-Produkte ist sehr hoch.“

Weiter geht es in der aktuellen Print-Ausgabe.
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